Work-Life-Balance verbessern: 12 erfolgsversprechende Maßnahmen

12 Wege, die Work-Life-Balance zu verbessern

28.02.2017
Work-Life-Balance - Sport als Ausgleich

Wer zufrieden ist, ist ausgeglichen. Wer ausgeglichen ist, ist zufrieden. Eine simple Gleichung. Gleichzeitig eine, die viele Arbeitnehmer nicht auf sich anwenden. Laut einer von AVANTGARDE Experts in Auftrag gegebenen Studie sind nur 9 Prozent der Deutschen zu 100 Prozent zufrieden mit ihrem Job.

75 Prozent der Befragten ziehen Freunde und Familie zudem der Karriere vor. Flexible Arbeitszeiten und Urlaub sind grundlegend für Zufriedenheit im Arbeitsleben. Was zählt? Ausgeglichenheit. Die Befragten streben nach einem gesunden Mix. Nach der berühmten Work-Life-Balance. Doch wo anfangen? Wir haben hier zwölf Wege zusammengestellt.

Ein positives privates Umfeld als Grundlage einer guten Work-Life-Balance

Alles beginnt zuhause. Ist im Privaten alles in Ordnung – auch das zeigt die Studie – entsteht ein positives Gegengewicht zum stressigen Arbeitsalltag. Umfeld und Privatleben sorgen für willkommene Abwechslung und mindern so den Druck des Arbeitsalltags.

Freunde und Familie als fester Bestandteil des (Arbeits-)Alltags

Es genügt deshalb nicht, sich nur mit Familie und Freunden zu verabreden, wenn es der Job zulässt. Im Gegenteil. Fällt die Entscheidung nicht bewusst, lässt er es nie zu. Plane Freunde und Familie deshalb fest ein. Vereinbare fixe Termine. Denn am Ende ist das abendliche Treffen mit den Liebsten essentiell. Der Tag kann noch so stressig gewesen sein, die vertraute Runde hilft Ihnen, loszulassen. Sei es durch Gespräche über Schwierigkeiten im Job oder einen Themenwechsel.

Was möchte ich nach der Arbeit tun?

Eine Frage begleitet jede Suche nach Work-Life-Balance: Was möchte ich nach der Arbeit tun? Zuhause entspannen? Ins Kino, Theater oder lieber in die Lieblingsbar um die Ecke? Work-Life-Balance bedeutet, Dinge zu tun, die Freude bereiten. Überlege deshalb bewusst, was Ihnen Freude bereitet, und schaffen ein Gegengewicht zum Arbeitsalltag. Gerade das Wochenende zieht so nicht mehr vorbei. Die Frage, wie diese zwei Tage so schnell vergehen konnten, entfällt. Freudige Erlebnisse helfen, dem Alltag zu entkommen.

Freizeitplanung für eine gute Work-Life-Balance

Pläne schmieden bringt Freude

Vorfreude hellt einen tristen Tag auf. Gerade deshalb empfiehlt es sich, bereits während der Woche zu überlegen, welche Unternehmungen demnächst anstehen könnten. Die Aussicht auf den nächsten Urlaub sorgt ebenso für mehr Balance wie die Freude auf das abendliche Treffen mit Freunden oder den Wochenendausflug. Durch das Schmieden von Plänen stellt man bewusst fest, dass das Leben nicht nur aus Arbeit besteht, sondern dort Dinge warten, die für Abwechslung sorgen.

Nimm Dir Zeit für das Selbst

Einer kommt zwischen Job, Verabredungen und Verpflichtungen gern zu kurz: Das Selbst. Dabei entsteht Balance von innen heraus. Nutze freie Zeit deshalb regelmäßig nur für dich. Fülle diesen Freiraum mit Dingen, die Du machen willst. Vielleicht hörst Du Musik oder reparierst Dein Fahrrad. So oder so, um abzuschalten braucht es Pausen, die einzig Dir selbst dienen. Du machst nur, was Du machen möchtest. Keine Pflichten. Keine Verantwortung. Gute Voraussetzungen für eine positive Work-Life-Balance.

Abschalten beim Sport

Wenige Dinge helfen so effektiv, vom Arbeitsalltag abzuschalten, wie Sport. Der Körper schüttet Endorphine aus. Glücksgefühle entstehen. Auf Anstrengung folgt Entspannung. Plötzlich ist der Kopf frei vom Arbeitsstress und die innere Balance kehrt zurück. Zudem fördert Sport – beispielsweise Yoga – die Gesundheit und Konzentration.

 

Außerdem verbessern kleine Laufrunden oder Ähnliches die Work-Life-Balance. Bezieh den Sport deshalb fest in Ihre Wochenplanung ein. Fixe Termine halten wir verlässlicher ein als lose Vorhaben.

Den Sinn des Lebens bestimmen

Zu wissen, was wir vom Leben erwarten, erleichtert die Suche nach Erfüllung. Überlege deshalb, welche Bereiche Dir besonders wichtig sind. Schreib sie ruhig auf. So herrscht schnell Klarheit, wie viel Platz der Job einnehmen kann. Gestaltest Du den Alltag gemäß Deiner Vorlieben, stellt sich ein Gefühl der Zufriedenheit ein.

Werde Dir bewusst, wofür Du arbeitest

Unserer Studie zufolge ist das Gehalt essentiell für die Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Rund die Hälfte der Befragten gab an, Gehalt als größten Glücksfaktor im Job wahrzunehmen.  Arbeitsinhalte – sprich: Selbstverwirklichung – stand für lediglich 9 Prozent an erster Stelle. Werde Dir deshalb klar, wofür Du arbeitest.

Für Dich ist Arbeit Mittel zum erfüllten Privatleben? Nutze diese Klarheit. Mach dir bewusst, dass Du dieses oder jenes tun kannst, weil Du arbeitest. Der Urlaub. Das schöne Essen. Möglich ist es dank, nicht trotz, Deines Jobs.

Work-Life-Balance im Job

Setz DIr klare und realistische Tages- und Wochenziele

Jeder verließ seinen Arbeitsplatz schon unzufrieden, weil er dachte, nicht alles geschafft zu haben. Ziele zu verfehlen, stresst. Anders: Zu hoch gesteckte Ziele stressen. Natürlich gehört der Ehrgeiz nicht abgeschafft, dennoch verbessern realistische Tages- und Wochenziele in Kombination mit einer klaren Formulierung die Work-Life-Balance.

Genüsslich streichst Du Task für Task vom Zettel und blickst am Ende des Tages zufrieden auf Dein Blatt oder eine Datei voller Haken. Die Pflicht ist erfüllt, das Privatleben kann guten Gewissens kommen.

Erledige unangenehme Aufgaben sofort

Das Telefonat mit einem schwierigen Kunden. Das Feedback-Gespräch. Oder das Monats-Reporting. Nicht alles im Job lässt uns lächelnd zurück. Schiebst Du unangenehme Dinge vor Dir her, drückt das zusätzlich auf die Stimmung. Du nimmst sie mit nach Hause, kannst nicht richtig abschalten. Erledige sie deshalb sofort. Deine Work-Life-Balance wird es Dir danken.

Setze und nutze Pausen bewusst

Pausen halten von der Arbeit ab. Weniger Arbeitszeit, gleich weniger erledigte Aufgaben, gleich geringere Produktivität – möchte man meinen. Dabei erhöhen bewusst gesetzte Pausen die Produktivität. Ein kurzer Import von Freizeit in den Arbeitstag steigert die Konzentrationsfähigkeit und reduziert den Stress. Geh – sofern möglich – deshalb ruhig eine Runde um den Block, nimm dir auf jeden Fall Zeit für Dein Mittagessen und schalte während Deiner Mittagspause bewusst ab.

Konsequent durchziehen: Lass Dich nicht aus der Ruhe bringen

Der schönste Plan ist nur so viel Wert wie seine Umsetzung. Deine Work-Life-Balance ist auf realistische Zielsetzungen angewiesen. Achte deshalb auf umsetzbare Vorhaben und geh ihnen nach. Werde zudem nicht unruhig, sollte der Job doch mehr Zeit in Anspruch nehmen als veranschlagt.

Nimm es für den Moment hin und verlasse dich darauf, dass der Ausgleich später folgt. Der erste Schritt ist getan: Du hast nicht nur beschlossen, Deine Work-Life-Balance zu verbessern, Du bist es aktiv angegangen und hast Pläne geschmiedet. Veränderung ist in Sicht.

Bildquellen: Bild 1: iStock/mihtiander, Bild 2: iStock/svetikd, Bild 3: iStock/DragonImage

28.02.2017

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