Verlasse Deine Komfortzone, um an mehr Gehalt zu kommen

Komfortzone verlassen für mehr Gehalt: So brichst Du aus Deiner beruflichen Routine aus

18.07.2017
Bungee-Jump raus aus der Komfortzone

„Das Leben beginnt am Ende Deiner Komfortzone“, sagte einst der US-Autor Neale Donald Walsch. Eine Lebensweisheit, die auch für den beruflichen Erfolg gilt. Doch woran erkennt man die bequeme Routinefalle im Job? Wer seine Tätigkeitsfelder im Schlaf beherrscht und kaum noch mit Herausforderungen konfrontiert ist, sollte sich Gedanken machen. Bequemlichkeit bedeutet Stagnation. Auf diese Weise bleiben nicht nur Erfolgserlebnisse aus.

Machst Du es Dir zu lange in der beruflichen Routine gemütlich, läufst Du Gefahr, den Anschluss zu verpassen. Mögliche Aufstiegsmöglichkeiten und die finanzielle Verbesserung ziehen an Dir vorbei. Daher gilt: Nichts wie raus aus der Komfortzone! Wir zeigen Dir, wie Du diese verlassen und Dich neuen Herausforderungen stellst, um Deine Wunschposition, die Gehaltserhöhung oder die persönliche Weiterentwicklung zu erreichen.

1. Aktuelle Jobsituation hinterfragen

Auch wenn Du Dich in Deiner derzeitigen Position wohlfühlst und keinen Anlass für Veränderung siehst:  Mache ab und an eine Bestandsaufnahme. Da hilft es zum einen zurückzublicken. Was hast Du Dir von Deinem aktuellen Job zu Beginn erhofft? Hast Du dies erreicht? Zum anderen solltest Du überlegen, welche Wünsche für die berufliche Zukunft bestehen. Wie lassen sich diese verwirklichen? Wer diese Fragen ehrlich beantwortet, hat den ersten Schritt raus aus der Komfortzone geschafft. Beginne im Kleinen und versuche in Deiner derzeitigen Position, Veränderungen voranzutreiben. Das Gefühl, etwas geschafft zu haben, bewirkt einen Motivationsschub, um sich von lähmenden Gewohnheiten schrittweise zu befreien.

Schritt raus aus der Komfortzone

2. Selbstbewusstsein stärken und Ängste überwinden

Die Komfortzone bedeutet in erster Linie Sicherheit. Eine Studie der Unternehmensberatung Towers Watson belegt, dass Angestellten hierzulande ein sicherer Arbeitsplatz enorm wichtig ist. Gerade aus Angst, Risiken einzugehen oder zu versagen, scheuen viele Arbeitnehmer davor zurück, ihren routinierten Berufsalltag zu verlassen. Dabei ist es wichtig, sich beruflich wieder zu fordern. Gerade junge Arbeitnehmer sollten nicht nur auf den Faktor Sicherheit setzten, mehr dazu liest Du hier. Denn nur wer Erfolgserlebnisse erlebt, gewinnt Vertrauen in sein eigenes Können. Dies ist die Grundvoraussetzung, um sein Potenzial auszuschöpfen und sich weiterzuentwickeln.

Um Ängste aus der Welt zu schaffen, hilft es, sich das „Worst-Case-Szenario“ vor Augen zu halten. Was kann im schlimmsten Fall passieren, wenn Du Dich aus der Komfortzone herausbewegst? Wäre diese Szenerie wirklich so dramatisch oder überwiegt nicht doch die Chance auf eine positive Veränderung? Stärke Deine Entscheidung, indem Du Dir Deine beruflichen Erfolgserlebnisse vor Auge hältst und diese dann zum Beispiel schriftlich festhältst. Wie hast Du diese erreicht? In 90 Prozent der Fälle wirst Du feststellen, dass dafür erhöhte Einsatzbereitschaft, Ausdauer und der Mut zum Risiko nötig waren.

3. Eigeninitiative zeigen und neue Herausforderungen suchen

Ein wichtiger Schritt, um es zurück in die Erfolgsschiene zu schaffen, sind neue Herausforderungen. Ob eigeninitiiertes Projekt, eine berufliche Weiterbildung oder ein Auslandsaufenthalt innerhalb des Unternehmens – wer Engagement zeigt, hat eine gute Verhandlungsbasis. Suche das Gespräch mit dem Vorgesetzten und zeige die Bereitschaft, Dich weiterzuentwickeln. In der anschließenden Gehaltsverhandlung kannst Du mit Deinem Engagement punkten. Denn das Verharren in der Komfortzone macht beim Vorgesetzten keinen guten Eindruck. Angestellte, die nur ihr Soll erfüllen, werden entweder übersehen oder gelten als wenig ambitioniert und damit ungeeignet für anspruchsvollere Positionen.

Nur wer durch Eigeninitiative hervorsticht, kann eine Gehaltserhöhung erzielen.

beruflicher Erfolg

4. Netzwerk erweitern und nach Höherem streben

Neben neuen Herausforderungen innerhalb der aktuellen Position, kann das Verlassen der Komfortzone auch über den Karrieresprung erfolgen. Blicke über den Tellerrand und höre Dich in Deiner Firma um. Typisch für die Komfortzone ist das immer gleichbleibende Umfeld an Kollegen. Daher gilt: Erweitere Dein Netzwerk und gehe zum Beispiel mit Kollegen aus einer anderen Abteilung Mittagessen. Nicht nur die Chance neue Kontakte zu knüpfen, ergeben sich auf diese Weise. Du erfährst als Erster von spannenden internen Jobangeboten. Eine lukrative Position, für die Du Dich schon lange interessierst, ist gerade frei oder ein neues Projekt mit Teamleitung ergibt sich spontan? Scheue Dich nicht vor der Verantwortung. Ergreife die Chance, wenn sie sich bietet.

5. Jobwechsel wagen

Der größte Schritt raus aus der Komfortzone ist zweifelsohne der Jobwechsel in ein anderes Unternehmen oder Berufsfeld. Routinen und Eintönigkeit im Job können gleichfalls vom Arbeitgeber herrühren. Bei starren Strukturen und wenig Innovationsbereitschaft im Unternehmen ist das Verharren in der Komfortzone vorprogrammiert. Wer feststellt, dass es beim aktuellen Arbeitgeber kaum Möglichkeiten gibt, sich beruflich und finanziell weiterzuentwickeln, sollte den Sprung ins kalte Wasser wagen. Ein Ergebnis der Bestandsaufnahme zur aktuellen Jobsituation kann auch der Wunsch nach einer kompletten beruflichen Neuorientierung sein.

Klippensprung raus aus der Komfortzone

Fazit

Auf den ersten Blick mag die berufliche Wohlfühlzone ein Gefühl der Sicherheit vermitteln. Doch eingefahrene Muster und Routinen machen nicht nur auf Dauer unzufrieden, Stagnation bei Gehalt und Karriere sind die Folge.  Daher gilt: Aktuelle Jobsituation hinterfragen, neue Herausforderungen suchen und Komfortzone verlassen. Wer nun den Schritt zum Jobwechsel wagen möchte, findet auf unserer Jobbörse die ideale neue Herausforderung.

Bilder: Bild: iStock/VisualCommunication, Bild 2: Stock/triloks, Bild 3: iStock/golero, Bild 4: iStock/sindlera

18.07.2017

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