Frau in Marketing-Beruf macht Karriere

Karriere im Marketing: DIE 5 Top-Marketing-Berufe

Frisch von der Uni erfolgt der Einstieg in den Bereich des Marketings meist als Assistent oder Junior-Manager. Die Aufstiegschancen zur nächsthöheren Position variieren dabei abhängig von Tätigkeitsfeld und Unternehmensart. In welchen Marketingstellen kannst Du die Karriereleiter am schnellsten erklimmen? Was sind die Marketing-Berufe mit den besten Weiterentwicklungsmöglichkeiten und in welchem Bereich erhältst Du bald Personalverantwortung? Wir haben fünf klassische Marketing-Berufe verglichen und die jeweilige Erfolgskurve ermittelt.
28
Dez
2021

Marketing-Berufe: Das Wichtigste in Kürze

Zu den größten Bereichen im Marketing zählen:

  • Marktforschung
  • Marketing im Vertrieb
  • Produktmanagement
  • Marketing und Kommunikation (PR)
  • Online Marketing
  • Controlling

Die Marketing-Berufe, die die besten Karrierechancen bieten, sind:

  • Marktforscher
  • Produktmanager
  • PR-Manager
  • Online-Marketing-Manager
  • CRM-Manager

Welche Marketing-Bereiche gibt es?

Du möchtest im Marketing arbeiten? Dann kannst Du in unterschiedlichen Bereichen und Marketing-Berufen tätig werden, die verschiedene Aufgaben und Aufstiegschancen bieten. Die größten Bereiche des Marketings sind:

  • Marktforschung
  • Produktmanagement
  • Online Marketing
  • Marketing im Vertrieb
  • Marketing und Kommunikation (PR)

Je nach Marketingbereich kannst Du eher strategisch, operativ oder im Marketing-Mix (Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik, Kommunikationspolitik) arbeiten.

Karriere im Marketing: Die Top 5 der Marketing-Berufe

Die Online-Welt liebt Quereinsteiger und in der PR kannst Du in Agenturen besser Karriere machen als in Unternehmen – wir sagen Dir, in welchen Marketing-Berufen Du schnell durchstartest.

Anmerkung: Die Gehaltsangaben stammen von StepStone und aus dem StepStone Gehaltsreport 2021.

PLATZ 5: MARKTFORSCHER

Auf Platz 5 der Marketing-Berufe mit der steilsten Erfolgskurve rangieren die Marktforscher. Mit dem zunehmenden Konkurrenzkampf in sämtlichen Handelsbereichen ist die analytische Expertise dieser Berufsgruppe gefragt wie nie. Allerdings hängen Aufstiegschancen hier stark von den absolvierten Studiengängen ab. Während Mathematiker direkt in höhere Positionen einsteigen, brauchen Geisteswissenschaftler und Soziologen einen längeren Atem und starten als Assistenten oder Trainees in den Beruf. Dies steht in direktem Zusammenhang mit der fachlichen Kompetenz. Anders als studierte Mathematiker müssen Marktforscher mit geisteswissenschaftlichem Hintergrund fachspezifische Statistikkenntnisse erst durch den Berufseinstieg erlernen.

Wichtig: Größe des Unternehmens und Abschlüsse 

Auch in diesem Berufsfeld hängen Aufstiegschancen und Gehaltserhöhung mit Art und Größe des Unternehmens zusammen. Allgemein wird in diesem Berufsfeld viel Wert auf Abschlüsse gelegt. Master-Absolventen können eine sehr viel schnellere Erfolgskurve in ihrer Karriere verzeichnen als Kollegen mit Bachelor-Abschluss. Eine Promotion macht sich in diesem Berufszweig besonders bezahlt.

Marketing-Beruf Marktforscher auf einen Blick 

Chancen für Quereinsteiger:
Gut, aber ein Studienabschluss ist meistens Voraussetzung. Wie Du Dich erfolgreich als Quereinsteiger bewirbst, verrät Dir unser Artikel „Bewerbung als Quereinsteiger: Mit diesen 5 Tipps meisterst Du den Quereinstieg“.

Arbeitgeber:
Vor allem Marketingabteilungen von Unternehmen oder Marktforschungsinstitute.

Gehalt:
Das durchschnittliche Gehalt für Marktforscher liegt bei 40.700 Euro brutto pro Jahr.

Zukunftschancen:
Der Bereich Online-Research ist besonders gefragt.

 


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PLATZ 4: PRODUKTMANAGER

Team in einem Marketingbereich

Neben dem höchsten Einstiegsgehalt bieten sich für Produktmanager gute Perspektiven hinsichtlich Weiterentwicklung und zunehmender Verantwortung in ihrer Karriere. Im Gegensatz zu anderen Marketingjobs ist hier die Leistung der Angestellten in Form von Verkaufszahlen und Marktanteilen leicht messbar. Bei guten Zahlen ist ein schneller Aufstieg garantiert. In Zeiten von schwacher Konjunktur kann sich dies zum Nachteil des Produktmanagers auswirken. In diesem Berufsfeld sind Traineeprogramme neben dem Einstieg als Junior-Manager verbreitet, da ein hohes Fachwissen in Bezug auf das Produkt gefragt ist.

Traineeship als Produktmanager

Üblicherweise durchläuft der Trainee verschiedene Abteilungen des Unternehmens. Im Hinblick auf die spätere Koordination verschiedener Firmenbereiche kann diese Art von Jobeinstieg durchaus hilfreich sein. Neben fachlichen Kompetenzen rund um das zu betreuende Produkt spielen eine ausgeprägte Kommunikations- und Vermittlungsfähigkeit zwischen verschiedenen Parteien bei der Projektarbeit eine große Rolle. Qualitäten, die sich auch für die Leitung eines Teams auszahlen. Mit steigender Kompetenz kann der Produktmanager nach den ersten Berufsjahren eine leitende Funktion mit Personalverantwortung einnehmen.

Marketing-Beruf Produktmanager auf einen Blick

Chancen für Quereinsteiger:
Gut, da es keinen dezidierten Studiengang gibt. Es sind vor allem naturwissenschaftliche oder wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge gefragt oder Ausbildungsberufe mit technischem und kaufmännischem Schwerpunkt.

Arbeitgeber:
Alle (großen) Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen anbieten und Marketing-Agenturen.

Gehalt:
Als Produktmanager kannst Du mit einem Gehalt von durchschnittlich 62.458 Euro rechnen.

Zukunftschancen:
Produktmanager sind in Industrie wie im Handel gefragt. Durch das breite Tätigkeitsspektrum wird die Nachfrage auch zukünftig steigen. Besonders gute Zukunftschancen haben Produktmanager, die sich digital weiterbilden und zum Beispiel auf Internet-of-Things-Anwendungen spezialisieren.

 


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PLATZ 3: PR-MANAGER

Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit ist ein schneller Aufstieg möglich. Nach dem in diesem Berufszweig weit verbreiteten Volontariat oder Traineeship ist bald die Stelle des Junior- Beraters in Aussicht und mit ihr die eigenverantwortliche Betreuung von eigenen Projekten oder Kunden. Die nächsthöhere Position als PR-Manager bringt dann zusätzlich Personalverantwortung mit sich. Das PR-Geschäft ist sehr schnelllebig und die Fluktuation in den ersten Jahren vergleichsweise hoch. Dementsprechend ist es für Berufsanfänger leicht auf höhere Positionen nachzurücken und die Projekte des Vorgängers zu übernehmen.

Karrierechance: PR-Agenturen und Öffentlichkeitsarbeit

Eine besonders steile Erfolgskurve verzeichnen Jobs in PR-Agenturen, immer abhängig von Kunden- und Auftragslage. Die Möglichkeiten zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung sind im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit optimal. So ist die Spezialisierung auf eine bestimmte Branche ebenso möglich wie der Kompetenzaufbau für Kunden aus verschiedenen Fachbereichen, wie es in einer großen Agentur üblich ist. Eine Weiterentwicklung kann in der PR-Arbeit ebenso durch einen Branchenwechsel erfolgen. Ein Karriereschritt, der sich zudem positiv auf Deinen Lebenslauf auswirkt.

 


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Junge Angestellte in Maketing-Positionen
 

Marketing-Beruf PR-Manager auf einen Blick 

Chancen für Quereinsteiger: Weiterhin gut, aber die Bedeutung von fachspezifischen Abschlüssen, wie zum Beispiel Kommunikationswissenschaften, nimmt zu.

Arbeitgeber: Du kannst in PR-Agenturen, Presseabteilungen von Unternehmen oder als selbstständiger PR-Berater arbeiten. In unserem Artikel „Erfolgreich selbstständig machen: Gründer-Experte René Klein im Interview“ erfährst Du, wie Deine Selbstständigkeit gelingt.

Gehalt: Als PR-Manager kannst Du durchschnittlich 49.600 Euro verdienen.

Zukunftschancen: PR ist weiterhin eine gefragte Marketing-Position, klassische Medien verlieren jedoch an Bedeutung und digitale Arbeit wird wichtiger.

PLATZ 2: ONLINE-MARKETING-
MANAGER

In Zeiten des digitalen Wandels setzen Unternehmen neben den klassischen Marketingmaßnahmen zunehmend auf Online Marketing. SEO-Spezialisten, Social Media und Content Manager werden daher stark nachgefragt. Experten auf diesem Gebiet können sich über gute Aufstiegsmöglichkeiten freuen. Wenn Du Dich als Junior durch Kreativität und Einsatz auszeichnet, darfst Du Dich innerhalb von 1-2 Jahren Manager nennen. Senior-Stellen setzen um die 5 Jahre Berufserfahrung voraus. Ähnlich wie im PR-Bereich ist in Agenturen, aufgrund des raschen Wechsels, tendenziell ein schnellerer Aufstieg möglich als im Unternehmen.

Online-Marketing-Bereich: Weiterbildung und Trends

Wenn Du als  Online-Marketing-Manager Karriere machen möchtest, solltest Du zudem bereit sein, Dich kontinuierlich weiterzubilden. Die Welt des Online-Marketings ist einer ständigen Veränderung und Weiterentwicklung unterworfen. Wer als Digital-Manager alle Online-Trends im Blick hat und seine Kenntnisse kontinuierlich weiterentwickelt, kann als Spezialist hervorstechen und hat aussichtsreiche Karrierechancen.

Marketing-Beruf Online-Marketing-Manager auf einen Blick 

Chancen für Quereinsteiger: Gut, da es keine staatlich anerkannte Ausbildung gibt.  Die meisten Arbeitgeber setzen jedoch ein Studium, wie BWL, Kommunikationswissenschaften oder Medieninformatik, voraus. Aber auch mit einem fachfremden Studium, zum Beispiel aus den Geisteswissenschaften, hast Du gute Chancen für den Quereinstieg in die Branche. Auch kannst Du zum Beispiel ein Fernstudium oder eine Weiterbildung zum Online-Marketing-Manager absolvieren.

Arbeitgeber:
Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, wie Industrie, Handel, Medien oder Marketing-Agenturen.

Gehalt:
Online-Marketing-Manager können mit einem Gehalt zwischen 39.000 und 56.000 Euro rechnen. In unserem Magazin-Artikel „Gehaltscheck: So viel verdienst Du in Online-Marketing-Jobs“ verraten wir Dir, welche Faktoren Dein Gehalt im Online Marketing beeinflussen.

Zukunftschancen:
Der Online-Marketing-Manager zählt zu den Berufen der Zukunft, bei dem Spezialisierungen auf zum Beispiel Messenger Marketing oder SEO weiter an Bedeutung gewinnen werden.

 


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PLATZ 1: CRM-MANAGER

CRM-Manager (Customer-Relationship-Management) können mit vielversprechenden Zukunftsaussichten rechnen. Der Trend zu kundenorientiertem Marketing mit individueller Betreuung und Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse der Kunden ist ungebrochen und wird in den nächsten Jahren noch weiterwachsen. Der Einsatz von CRM-Systemen, die Auswertung von Kundendaten und die darauf basierende Entwicklung von Kampagnen rücken damit zunehmend in den Fokus. Mit der zunehmenden Digitalisierung, der Arbeit mit komplexen Softwaresystemen und der stetig wachsenden Datenmenge, wird in diesem Beruf technisches Know-how immer wichtiger. Der CRM-Manager muss auf dem neuesten Stand bleiben und sich kontinuierlich weiterbilden. Unternehmen haben das Potenzial dieses zielgruppengerechten Marketings nicht zuletzt für die Umsatzsteigerung erkannt. Dementsprechend gefragt sind fähige CRM-Manager.

Kundenkontakt und Social Skills

Bei der Jobsuche in diesem Berufsfeld sollten Einsteiger genau auf die Stellenbeschreibung achten. Mitunter werden Callcenter-Tätigkeiten als CRM-Management-Stellen deklariert. Neben einem versierten Umgang mit Softwaresystemen und Datenanalysen, sind für diese Position besonders Social Skills gefragt. Der direkte Kontakt zum Kunden und die Betreuung von Projekten fordern hervorragende Kommunikationsfähigkeiten und Einfühlungsvermögen. Wenn Du diese beiden Bereiche optimal miteinander in Einklang bringst, kannst Du als Projektleiter hin zur CRM-Stabstelle aufsteigen und eine gesamte Abteilung unter Dir verantworten. Die vielversprechenden Aufstiegs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten machen den CRM-Manager zum Job mit der steilsten Erfolgskurve im Marketing.

Marketing-Beruf CRM-Manager auf einen Blick 

Chancen für Quereinsteiger:
ehr gut, da die meisten CRM-Manager Quereinsteiger sind. Gefragte Ausbildungen oder Studienabschlüsse liegen in der Betriebswirtschaft, Wirtschaftsinformatik oder den Kommunikationswissenschaften.

Arbeitgeber:
Unternehmen, aus unterschiedlichen Branchen wie Handel, Produktion oder Medien, die Kundenbeziehungen aufbauen müssen.

Gehalt: Als CRM-Manager kannst Du durchschnittlich 59.000 Euro verdienen.

Zukunftschancen:
Auch im CRM-Management werden die Kundenbeziehungen digitaler. Mit neuen Themen wie künstlicher Intelligenz sind CRM-Manager auch zukünftig gefragt. Voraussetzung: Du bist bereit, Dich stetig weiterzubilden, vor allem im digitalen Bereich.

 


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Neben „klassischen“ Marketing-Berufen werden vor allem Positionen im Customer-Relationship-Management und Online-Bereich für Unternehmen zunehmend wichtiger. Der Aufbau von Kompetenzen und die damit verbundenen Aufstiegschancen sind in diesen Berufszweigen daher sehr vielversprechend. 

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Artikel die männliche Sprachform verwendet. Bitte beachte dazu unseren Gender-Hinweis.

Bildnachweis: Titelbild: NDABCREATIVITY/stock.adobe.com, Bild 2: ivanko80/stock.adobe.com, Bild 3: fizkes/stock.adobe.com.

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