Skyline von Frankfurt am Main

Städteranking Deutschland: Die Lebensqualität in 8 deutschen Großstädten

Möchtest Du Deine Karriere strategisch angehen, kommt es nicht nur auf Deine eigenen Fähigkeiten an, sondern auch auf Deinen Standort. Denn er gibt nicht nur eine Tendenz zu Wirtschaftsstärke und dem Lohnniveau an, sondern ist auch bei der Frage nach der Lebensqualität wichtig. Damit Du weißt, wo welche Vorteile auf Dich warten, haben wir die acht größten Städte Deutschlands unter die Lupe genommen und herausgefunden, wo Du wie profitieren kannst. Neugierig, wo die lebenswerten Städte in Deutschland liegen?
21
Apr
2021

Städteranking Deutschland: Das Wichtigste zur Lebensqualität in deutschen Städten

Nach unserem Städteranking waren München, Frankfurt und Düsseldorf 2020 die Städte mit der höchsten Lebensqualität.

In unserem Städteranking Deutschland ist die bayerische Landeshauptstadt München mit einem Nachhaltigkeits-Index von 56,4 am besten für die ökonomischen, ökologischen und sozialen Herausforderungen der Zukunft gewappnet. Dahinter folgen Stuttgart (54,7) und Hamburg (52).

Am günstigsten lebt es sich laut unserem Städtevergleich in Leipzig und Düsseldorf. Dort ist die Mietpreis-Einkommens-Relation mit 33 bzw. 34 Prozent jeweils am geringsten.

Die Zufriedenheit der Angestellten mit ihrem Gehalt ist in München, Stuttgart und Düsseldorf am höchsten, wie unser Städteranking Deutschland ergeben hat.

Die geringste Arbeitslosenquote in unserem Städteranking Deutschland 2020 weist München mit 3,3 Prozent auf. Dahinter folgen Stuttgart (3,6 Prozent) und Frankfurt (5 Prozent).

Der Städtecheck: Lebensqualität, Arbeitsmarkt & Co.

Im Folgenden präsentieren wir Dir die Ergebnisse unseres Städtechecks. Dabei stellen wir Dir die wichtigsten Fakten zu jeder der untersuchten Städte vor und wie diese in puncto Wirtschaft, Lebensqualität und Nachhaltigkeit aufgestellt sind. Vor allem dem Aspekt der Nachhaltigkeit kommt im Zuge der Corona-Pandemie eine besondere Bedeutung zu: Wie gut sind unsere Städte auf die künftigen Herausforderungen vorbereitet? Geordnet sind sie allein nach ihrer Größe: Denn eine unserer entscheidendsten Einsichten ist, dass jede der vorgestellten Städte ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile hat. Überzeuge Dich selbst!

Berlin: Eldorado für hochqualifizierte Fachkräfte

Berlin ist für seinen einmaligen Kulturwert bekannt: Eine riesige Kunstszene, lange Partynächte und geballtes Großstadtflair sind hier wie nirgendwo sonst in Deutschland vorhanden. In den letzten Jahren hat vor allem die Start-Up-Branche viele Berufseinsteiger angezogen, innovative Unternehmen aus der Kreativwirtschaft und dem Technologiesektor sowie zahlreiche Forschungseinrichtungen wirken als Magnet auf hochqualifizierte Fachkräfte. Nicht zufällig baut auch Tesla seine Gigafactory vor den Toren Berlins. Trotzdem kann die Hauptstadt bei Arbeitnehmern mit vernünftigen Preisrelationen aufwarten:

  • Berlin ist nach wie vor eine arme Stadt - wirtschaftlich und finanziell ist der Handlungsspielraum Berlins im Vergleich zu anderen Städten in unserem Ranking deutlich eingeschränkt: Die kommunale Steuerkraft liegt bei nur 952 Euro pro Einwohner. Zum Vergleich: In Frankfurt überweist jeder Bewohner 2.091 Euro, also mehr als das Doppelte, an die Stadtkasse. In der Hauptstadt verdient man im Schnitt 2.424 Euro netto – mehr Gehalt gibt es nur in München und Frankfurt. 37 Prozent hiervon gehen allerdings für die Miete einer Ein-Zimmer-Wohnung drauf (903,19 €).
  • Die Zufriedenheit mit ihrem Verdienst liegt bei den Berlinern im Durchschnitt unseres Rankings (3,47). Auf einer Skala von 1 (sehr zufrieden) bis 5 (sehr unzufrieden) erreichen sie einen Wert von 3,4.
  • Berlin hat in unserem Städtevergleich mit einer Arbeitslosenquote von 7,9 Prozent die höchste Arbeitslosigkeit (im Städte-Durchschnitt sind es nur 5,8 Prozent).
  • Angesichts der verschrienen Berliner Problembezirke überrascht der Wert bezüglich der Kriminalität nicht: Denn pro 100.000 Einwohnern kommt es in Berlin zu 13.583 Straftaten und damit zu 3.122 mehr als im errechneten Durchschnitt.
  • Mit neun Feiertagen pro Jahr liegt Berlin unter dem durchschnittlichen Ranking-Wert von 11 Feiertagen.
  • Wie fit ist Berlin für die nächsten Jahrzehnte? Bei der Nachhaltigkeit liegt Berlin in unserem Städtevergleich mit einem Wert von 46,6 nur auf dem letzten Platz. Luft nach oben besteht auch bei der Versorgung der Berliner Haushalte mit zukunftsfähigen Internetanschlüssen per Glasfaser (7 Prozent).
  • Abschließend noch eine schöne Nachricht: Die Berliner können sich über ungefähr 100 Sonnenstunden mehr im Jahr freuen als es unsere Ranking-Städte durchschnittlich haben.

Es zeigt sich also: Berlin ist nach wie vor eine nicht ganz unproblematische Stadt, wenn es um öffentliche Finanzen geht. Trotzdem kann die Metropole für Arbeitnehmer mit Top-Arbeitgebern, vernünftigen Mietpreisen, einem hervorragenden Freizeitangebot und internationaler Atmosphäre aufwarten.

Bei der Suche nach dem passenden Job in Berlin helfen wir Dir gerne weiter.

Berlin im Städteranking Deutschland

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Hamburg: Wirtschaftsstärke im hohen Norden

Hamburg im Städteranking Deutschland um Lebensqualität
Hamburg gehört zu den wichtigsten Hafenstandorten auf der gesamten Welt. Entsprechend hoch ist auch die Wirtschaftsstärke der Stadt. Besonders bekannt als entspannte Metropole im hohen Norden, erfreut sich die Stadt mit der neuen Elbphilharmonie, dem Fischmarkt und der Reeperbahn generell großer Beliebtheit. Doch was verraten die Zahlen über die Hansestadt?

  • Hamburg ist eine Großstadt mit einer hohen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit: Hier bringt jeder Einwohner 1.584 Euro an Steuern auf (Ranking-Durchschnitt: 1.450 Euro).
  • Die Arbeitslosigkeit in Hamburg befindet sich mit 6,1 Prozent nur knapp über dem Ranking-Durchschnitt von 5,8 Prozent.
  • Das Durchschnittsgehalt in Hamburg beträgt 2.355 Euro netto. Insgesamt sind die Hamburger mit einem Wert von 3,47 recht zufrieden mit ihrem Gehalt.
  • Für eine Wohnung in zentraler Lage überweist Du in der Hansestadt 911 Euro Miete. Das sind 39 Prozent Deines Einkommens. Um auch noch Internet, Transportkosten & Co. zu decken, gehen 46 Prozent Deines Gehalts drauf. Nur in München ist die Deckung der Grundbedürfnisse noch teurer.
  • Wie auch in Berlin gibt es in Hamburg nur 9 Feiertage im Jahr.
  • Die Straftaten liegen in Hamburg (10.854 pro 100.000 Einwohner) etwas höher als im Ranking-Durchschnitt (10.461 pro 100.000 Einwohner).
  • Im Nachhaltigkeits-Ranking erreicht Hamburg in unserem Städteranking Deutschland mit einem Wert von 52 einen Platz unter den Top 3. Sehr gut ist die Hansestadt insbesondere beim Anteil der Haushalte, die ans Glasfasernetz angeschlossen sind, aufgestellt: 71 Prozent surfen hier bereits mit dem Hochgeschwindigkeits-Internet.

Fazit: Deutlich wird, dass Hamburg seinem Ruf als eine der teuersten Städte Deutschlands gerecht wird. Bei den Mietpreisen belegt Hamburg in unserem Ranking immerhin Platz 4 der teuersten Großstädte. Trotzdem punktet Hamburg nach wie vor mit einer hohen Anziehungskraft: Denn jährlich zieht es immer noch viele Menschen hierher, die vor allem wegen Jobaussichten und des guten Rufs der Stadt in den Norden ziehen.

Du suchst selbst nach einem neuen Job in Hamburg? Wir helfen Dir gerne bei der Suche nach dem richtigen Arbeitsplatz für Dich!

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München: Teures Pflaster, starke Wirtschaft

Oktoberfest, Alpenvorland und der FC Bayern: Unschlagbare Lebensqualität scheint München zu garantieren. Aber auch als dynamischer Wirtschaftsstandort mit renommierten Weltmarken wie BMW, Siemens, Google oder Airbus ist München bekannt. Ein genauer Blick auf die konkreten Zahlen zeigt aber: Finanziell ist München nicht unbedingt leicht zu handhaben. Sie ist in unserem Städteranking die teuerste Großstadt Deutschlands, aber auch die sicherste.

  • München ist eine sehr wohlhabende Stadt: Die kommunale Steuerkraft ist mit 1.872 Euro je Einwohner bemerkenswert hoch. Nur Frankfurt ist noch reicher.
  • Bei unserem Ranking hat sich gezeigt, dass insbesondere die Mieten – wenig überraschend –enorm hoch sind und München damit die teuerste Stadt in unserem Mietpreis-Ranking ist. Für die Kaltmiete einer Ein-Zimmer-Wohnung in zentraler Lage sind im Schnitt 1.271 Euro auszugeben, rund 45 Prozent des durchschnittlich gezahlten Gehalts von 2.834 Euro.
  • Ein Münchner verdient im Schnitt mit 2.835 Euro netto weit überdurchschnittlich (2.377 Euro). Die Mietpreis-Einkommensrelation ist mit 45 Prozent deutlich über dem Städte-Durchschnitt von 37 Prozent. Für die Deckung der Grundbedürfnisse benötigt man in München insgesamt die Hälfte des Gehalts (50,2 Prozent).
  • Auch beim Thema Arbeitsplätze und Beschäftigung liegt München weit vorne: Die Arbeitslosenrate beträgt nur 3,3 Prozent und liegt damit weit unter dem errechneten Durchschnitt (5,8 Prozent).
  • Außerdem fällt auf, dass die bayerische Landeshauptstadt auffallende Werte beim Thema Sicherheit aufweisen kann: Wohingegen der Durchschnitt der teilnehmenden Städte bei 10.461 Straftaten pro 100.000 Einwohner liegt, sind es in München nur 5.836 Verbrechen. Zum Vergleich: In Hamburg liegt die Zahl bei 10.854 und ist damit fast doppelt so hoch wie in München.
  • Auch in Sachen Nachhaltigkeit erzielt München mit einem Wert von 56,4 einen Spitzenplatz und ist ökonomisch, ökologisch und sozial gut für die Zukunft gerüstet. Bei der Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen belegt München in unserem Städteranking Deutschland mit 51 Prozent Platz 3.
  • Zuletzt punktet München auch mit insgesamt 13 Feiertagen pro Jahr. In Berlin sind es zum Beispiel nur 9 Feiertage.

München im Städteranking Deutschland – eine lebenswerte, aber teure Stadt
Unterm Strich heißt das: München ist eine tolle und vor allem sichere Stadt. Wer all diese Vorzüge in einer der lebenswertesten Städte Deutschlands genießen möchte, braucht aber ein hohes Budget, um gut und sorgenfrei leben zu können. Als Arbeitnehmer ist es deshalb besonders wichtig, auf ein angemessenes Einkommen zu achten. 

Wie Du Deine Karriereplanung strategisch am besten vorantreibst, den Wunsch nach einer Gehaltsverhandlung ansprechen kannst oder wie Du bei einem Vorstellungsgespräch richtig verhandelst, verraten wir Dir in unseren Magazinbeiträgen.

Du bist auf Jobsuche? Wirf einen Blick in unsere Jobbörse – hier findest Du hunderte Stellenangebote deutschlandweit. Suchst Du dagegen ausschließlich nach dem richtigen Job für Dich in München, können wir Dir gezielt weiterhelfen.

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Köln: Gute Kostenrelationen bei Miete & Co.

In der Rheinmetropole Köln haben sich insbesondere die Industriebranchen Chemie und Pharma sowie der Maschinenbau angesiedelt. Aber auch als Medienstandort und Digitalstadt Nr. 1 laut Eigenwerbung hat Köln sich etabliert. Unser Ranking zeigt, dass es sich hierbei um eine sehr lebenswerte Stadt handelt.

Köln im Städteranking Deutschland zum Thema Lebensqualität

  • Mit einer kommunalen Steuerkraft von 1.315 Euro pro Einwohner hat Köln nur eine unterdurchschnittliche finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Im Ranking-Durchschnitt liegt die Steuerkraft der von uns untersuchten Städte bei 1.450 Euro.
  • In Köln beträgt das Durchschnittsgehalt 2.237 Euro netto pro Monat. Bei dem Thema Gehaltszufriedenheit entspricht Köln mit einem Wert von 3,46 etwa dem Durchschnitt unseres Städterankings.
  • Die Mietpreise sind mit 819 Euro um 76 Euro teurer als im Ranking-Durchschnitt.
  • Die Mietpreis-Einkommen-Relation zeigt aber, dass die Kölner genau so viel ihres Einkommens als der Ranking-Durchschnitt (37 Prozent) für ihre Miete zahlen müssen.
  • Die Kölner haben 11 Feiertage pro Jahr, was identisch mit der durchschnittlichen Menge in unserem Ranking ist.
  • Die Kriminalität ist in Köln höher als im Durchschnitt (10.461 Taten pro 100.000 Einwohner): In Köln sind es 10.779 Straftaten.
  • Die Arbeitslosenquote liegt bei 7,8 Prozent. Damit belegt Köln Platz 2 der höchsten Arbeitslosenquote im Ranking.
  • Bei der Nachhaltigkeit hat Köln ebenfalls Nachholbedarf: Mit einem Indexwert von 49,5 liegt die Stadt am Rhein unter dem Ranking-Durchschnitt von 51,2. Vor allem das ökologische Entwicklungspotenzial lässt zu wünschen übrig. Spitze ist Köln hingegen bei der Anbindung seiner Haushalte an das superschnelle Glasfaser-Internet (72 Prozent).

Das Ergebnis: Wenn Du an einer entspannten und multikulturellen Stadt im Herzen Europas, mit guten Preisverhältnissen und einer akzeptablen Gehaltszufriedenheit suchst, könnte Köln Dir beste Voraussetzungen dafür bieten. Hier findest Du übrigens spannende Jobs in Köln, die für Dich in Frage kommen könnten.

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Frankfurt am Main: Hohes Finanzniveau, guter Wohlstand

Frankfurt am Main ist als Niederlassungsort zahlreicher Bankkonzerne nicht nur eines der wichtigsten Finanzzentren Deutschlands, sondern ist diesbezüglich auch von Weltrang. Doch nicht nur die Lage im Herzen Europas und die hervorragende Anbindung an den Verkehr sprechen für die Wirtschaftsmetropole.

  • Frankfurt ist die reichste Stadt in unserem Städtevergleich: Jeder Einwohner überweist hier im Schnitt 2.091 Euro an Steuern an die Stadtkasse.
  • Der Arbeitsmarkt in Frankfurt ist stark und bietet gute Jobaussichten für Fachkräfte. Daraus folgt auch eine geringe Arbeitslosenquote von lediglich 5 Prozent – nur München und Stuttgart weisen bei der Beschäftigung bessere Werte auf als die Mainmetropole.
  • Bei den Mieten ist Frankfurt in unserem Ranking die zweitteuerste Stadt nach München: Für eine zentrumsnahe Wohnung werden in der Mainmetropole 1.055 Euro fällig, 160 Euro mehr als im Schnitt unseres Städtevergleichs (895 Euro).
  • Dafür ist das durchschnittliche Gehalt des Frankfurters mit 2.970 Euro netto von den untersuchten Städten am höchsten.
  • Die durchschnittliche Kriminalitätsrate (10.461 Straftaten pro 100.000 Einwohner) überschreitet Frankfurt deutlich mit 12.837 Straftaten.
  • In Frankfurt gibt es zehn Feiertage pro Jahr und damit einen weniger als im Mittelwert des Städtevergleichs.
  • Bei der Nachhaltigkeit liegt Frankfurt mit einem Wert von 51 im Ranking-Durchschnitt. Auffällig: Nur 2 Prozent der Frankfurter Haushalte sind an das schnelle Glasfaser-Internet angeschlossen.

Das heißt in der Summe: Das kosmopolitische Frankfurt ist absolut keine günstige Stadt. Trotzdem ist der Standort wirtschaftsstark und verlangt nach gut ausgebildeten Fachkräften, vor allem im Finanzsektor. Wenn Du nach einem anspruchsvollen Job in der Bankenmetropole suchst, kannst Du Dich in unserer Jobbörse nach passenden Stellenangeboten in Frankfurt umsehen.

Frankfurt am Main im Städteranking Deutschland

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Stuttgart: Hohe Lebensqualität & Automotive Standort

Hohe Lebensqualität - Stuttgart im Städteranking Deutschland
Stuttgart ist besonders bekannt für seine starke Automobilindustrie und den Wohlstand der öffentlichen Haushalte. Das erkennen immer mehr Menschen, denn die Stadt wächst zwar langsam, aber stetig. Mögliche Gründe zeigen die fast ausnahmslos guten Werte des Städterankings auf:

  • In Sachen Beschäftigung steht nur München von den betrachteten Großstädten besser da als Stuttgart. Die Arbeitslosenquote ist mit 3,6 % die zweitniedrigste in unserem Städtevergleich.
  • Ein Stuttgarter verdient mit durchschnittlich 2.391 Euro netto ein überdurchschnittlich gutes Gehalt.
  • Da wundert es nicht, dass in Stuttgart die Arbeitnehmer unseres Städtechecks am zufriedensten mit ihrem Gehalt sind: Mit dem Top-Wert von 3,58 ergattert Stuttgart Platz 1 im Ranking um die Gehaltszufriedenheit.
  • Bei den durchschnittlichen Mietpreisen liegt die Landeshauptstadt Baden-Württembergs mit 929 Euro nur leicht über dem Durchschnitt aller von uns untersuchten Städte (895 Euro).
  • Trotzdem zahlen die Stuttgarter 39 Prozent ihres Einkommens für die Miete und liegen damit bei der Mietpreis-Einkommensrelation über dem Durchschnitt (37 Prozent).
  • Auch bei den Feiertagen sieht es in Stuttgart bestens aus: Mit insgesamt 12 Feiertagen im Jahr belegt die Stadt am Neckar Platz 2 in unserem Ranking hinter München.
  • Ein weiterer Bonus: Auch Stuttgart kann mit ungefähr 100 Sonnenstunden mehr im Jahr punkten, verglichen mit dem Ranking-Durchschnittswert.
  • In Sachen Nachhaltigkeit ist Stuttgart ein echter Musterschüler: Mit einem Indexwert von 54,7 liegt die Schwaben-Stadt deutlich über dem ermittelten Städte-Durchschnitt von 51,2. Insbesondere das ökonomische Entwicklungspotenzial überzeugt, ökologisch sieht es allerdings düster aus. Und auch bei der Versorgung der Haushalte mit Glasfaseranschlüssen (3 Prozent) besteht dringend Nachholbedarf.
  • In Stuttgart haben mit Porsche, Daimler und Bosch drei Global Player ihren Hauptsitz. Sie zählen laut Arbeitgeberranking des Trendence-Instituts unter Berufseinsteigern zu den Top-Arbeitgebern im Bereich Ingenieurwesen.

In der Summe zeigt sich: Stuttgart ist der geheime Renner unter den lebenswertesten Städten Deutschlands. Denn in vielen untersuchten Kategorien kann Stuttgart hoch punkten. Wenn Du nach einer Stadt mit hoher Lebensqualität suchst, bist Du hier definitiv richtig.

Du bist überzeugt und für Dich kommt ein Job in Stuttgart durchaus in Frage? In unserer Jobbörse findest Du gezielt passende Jobs in Stuttgart.

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Düsseldorf: Bei Weitem unterschätzt

Wusstest Du, dass das New Yorker Beratungsunternehmen Mercer die Stadt Düsseldorf unter die 10 beliebtesten Städte zum Leben weltweit gewählt hat? Oder, dass Düsseldorf europaweit der drittwichtigste Standort für ausländische Direktinvestitionen ist? Wie steht es aber im Detail um das Thema Lebensqualität in Düsseldorf?

  • Düsseldorf hat eine überdurchschnittliche Steuerkraft: 1.610 Euro Steuereinnahmen entfallen hier auf jeden Einwohner der Stadt.
  • Die Arbeitslosenquote liegt in Düsseldorf bei durchschnittlich 6,6 Prozent und damit im Ranking-Mittelfeld.
  • Der Mietpreis ist mit 755 Euro der zweitgeringste in unserem Städteranking Deutschland. Günstiger wohnt es sich sonst nur noch in Leipzig.
  • Das durchschnittliche Gehalt beträgt 2.253 Euro netto. Somit entfallen nur 34 % des Einkommens auf die Miete.
  • Bei der Sicherheit kann Düsseldorf punkten: Hier ist die Kriminalitätsrate mit 9.627 Straftaten pro 100.000 Einwohner deutlich niedriger als der Mittelwert von 10.461.
  • Die Anzahl von 11 Feiertagen in Düsseldorf entspricht dem Ranking-Durchschnittswert.
  • Ist Düsseldorf auch nachhaltig aufgestellt? Mit einem Gesamtwert von 51,3 in den Kategorien Ökonomie, Ökologie und Soziales positioniert sich Düsseldorf hinter München und Stuttgart auf Platz 3. Besonders hervorzuheben ist die Anzahl an High-Tech-Gründungen. Allerdings sind nur 3 % der Düsseldorfer Haushalte an das schnelle Internet per Glasfaser angeschlossen.

Düsseldorf im Städteranking – eine lebenswerte und wirtschaftsstarke Stadt
Fazit: Düsseldorf ist eine sehr lebenswerte Stadt, die zwar wesentlich kleiner als die deutschen Millionenmetropolen ist, dafür aber trotzdem mit guter Wirtschaftsstärke und einem passablen Preisniveau besticht. Wenn Düsseldorf für Dich als Jobstandort in Frage kommt, bieten wir Dir hier passende Stellenangebote für die Stadt Düsseldorf.

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Leipzig: Geringe Schulden, niedrige Mietpreise

Mit der jährlich stattfindenden Buchmesse, einer bedeutungsträchtigen Historie und einem schönen Umland bildet Leipzig eine bedeutende Kulturlandschaft in Deutschland. Doch entscheiden nicht nur diese Punkte über die Frage nach der Lebensqualität. Auch Miete, öffentliche Finanzen und Sicherheit spielen eine wichtige Rolle.

Leipzig im Städteranking

  • Leipzig ist mit einer kommunalen Steuerkraft von nur 756 Euro die ärmste Stadt in unserem Städteranking. Die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Stadt ist damit äußerst gering.
  • Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,3 % und ist damit höher als im Städte-Durchschnitt (5,8 %).
  • Die Mietpreise erreichen hier das Ranking-Minimum: Im Mittel zahlt man in Leipzig 513 Euro für eine Mietwohnung in zentraler Lage.
  • Auch bei dem Verhältnis von Mietpreis und Einkommen zeigen sich die Kostenvorteile in Leipzig: Hier entfallen nur 33 Prozent des Einkommens auf die Mietkosten.
  • Auch wenn die Lebenshaltungskosten in Leipzig gering sind: In Leipzig verdient man im Schnitt nur 1.548 Euro netto Gehalt – Position 8 und damit der letzte Platz in unserem Städteranking.
  • Beim Thema Sicherheit liegt Leipzig mit einem Wert von 11.784 Straftaten oberhalb der durchschnittlichen Rate von 10.461 Straftaten pro 100.000 Einwohner.
  • Mit 12 Tagen pro Jahr belegt Leipzig gemeinsam mit Stuttgart Platz 2 der meisten Feiertage.
  • Der Wert des Nachhaltigkeitsindex von Leipzig ist mit 47,7 der zweitkleinste in unserem Ranking; nur Berlin hat ökonomisch, ökologisch und sozial ein geringeres Entwicklungspotenzial als die Sachsen-Metropole. Immerhin 9 % der Haushalte sind in Leipzig bereits an das Glasfaser-Internet angeschlossen.

Zusammengefasst: Du solltest die kleinste der 8 Großstädte unseres Rankings nicht unterschätzen: Denn Karrierechancen gibt es hier vor allem im Logistikbereich durch ansässige Unternehmen wie DHL oder Amazon. Aber auch die Medien- und Kreativwirtschaft ist in Leipzig stark vertreten. Zwar ist hier das Lohnniveau niedriger, dafür aber auch die Kosten.

Leipzig hat Dein Interesse geweckt? Dann wirf einen Blick in unsere Jobbörse für Leipzig und das Umland: Möglicherweise haben wir hier ein passendes Stellenangebot für Dich! Gerne kannst Du auch unseren Job Alert abonnieren und wir informieren Dich, sobald wir eine passende Stelle für Dich gefunden haben.

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Zur Methodik des Städterankings

Verglichen haben wir die acht größten Städte Deutschlands hinsichtlich relevanter Kriterien zu den Themen Arbeitsleben, Finanzen und Lebensqualität. Laut dem Statistik-Portal statista (Stand: 31. Dezember 2019) sind die folgenden acht die größten Städte Deutschlands:

  1. Berlin: 3.669.491 Einwohner
  2. Hamburg: 1.847.253 Einwohner
  3. München: 1.484.226 Einwohner
  4. Köln: 1.087.863 Einwohner
  5. Frankfurt am Main: 763.380 Einwohner
  6. Stuttgart: 635.911 Einwohner
  7. Düsseldorf: 621.877.230 Einwohner
  8. Leipzig: 593.145 Einwohner
  • Als Grundlage für unsere Aufstellung haben wir mehrere Untersuchungen herangezogen. Dazu gehört der Vergleich von Netto-Gehältern, Miet- und Lebenshaltungskosten in 30 deutschen Städten des Portals preis.de. Als Basis für die Berechnung diente ein Single-Haushalt in einer Einraumwohnung im Stadtzentrum. Die Person besitzt kein Auto, sondern benutzt die öffentlichen Verkehrsmittel. Sie besucht regelmäßig das Fitnessstudio und geht mindestens zweimal im Monat ins Kino. Außerdem verfügt er/sie über einen Internetanschluss. Kosten für Grundnahrungsmittel wurden in dieser Berechnung nicht berücksichtigt. Ein wichtiger Hinweis: Wenn wir von Durchschnittswerten sprechen, handelt es sich hierbei nicht um die Durchschnittswerte im gesamtdeutschen Ranking, sondern um die Durchschnittswerte der acht untersuchten Großstädte.
     
  • Zusätzlich haben wir den aktuellen Gehaltszufriedenheitsindex (Stand: September 2019) der Arbeitgeber-Plattform kununu herangezogen. Er gibt an, wie zufrieden Arbeitnehmer mit ihrem Gehalt in verschiedenen Städten sind.
     
  • Letztlich haben wir auch das Städteranking 2020 der WirtschaftsWoche ausgewertet. Das Ranking vergleicht unter anderem den Status Quo und den aktuellen Stand der Nachhaltigkeit in 71 deutschen Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern. Es untersucht die sozio-ökonomischen Strukturen und Entwicklungen anhand von Wirtschaftsstruktur, Lebensqualität, Arbeits- und Immobilienmarkt. Das Nachhaltigkeitsranking orientiert sich am Nachhaltigkeitsbegriff der Vereinten Nationen. Eingeflossen sind 15 gleichgewichtete Indikatoren der Bereiche Ökologie, Ökonomie und Soziales.

Wo zieht es Dich hin?

Wir hoffen, unser Städtecheck konnte Dir wichtige Fragen zum Thema Lebensqualität in deutschen Großstädten beantworten.

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